Kategorie: Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des OPEN OHR Festivals

  • Weitere Programmhighlights für Pfingsten 2026

    Ein Festival für Nähe in distanzierten Zeiten

    Unter dem Titel „ALLEINSAM” widmet sich das OPEN OHR Festival dieses Jahr an Pfingsten den sozialen, politischen und gesundheitlichen Ursachen und Folgen von Einsamkeit. Die Freie Projektgruppe ist überzeugt, dass Einsamkeit kein privates Schicksal ist, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Schieflagen, politischer Unterlassungen und wachsender Ungleichheit. Genau deshalb soll das vermeintliche Tabuthema ins Scheinwerferlicht des 52. Festivals rücken. Die Freie Projektgruppe und das Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz laden vom 22. bis 25. Mai 2026 dazu ein, auf dem OPEN OHR Festival zusammenzukommen und die Mainzer Zitadelle zu einem Ort zu machen, an dem niemand mit seiner Einsamkeit allein gelassen wird.

    Das 52. OPEN OHR Festival wird mit einer Mischung aus Elektropunk und neuester Deutscher Welle vom Local Opener NEIN DANKE aus dem rheinland-pfälzischen Neuwied eröffnet. Mit inzwischen knapp drei Millionen Follower*innen auf TikTok, YouTube und Instagram dürfte Kayla Shyx überregional bekannt sein. Die junge Berlinerin spielt ihren ersten Festivalsommer und macht bei ihrer Sad Girl Summer TOUR 2026 Station auf dem OPEN OHR in Mainz. Irgendwo zwischen Jazz, Soul und Hip-Hop liegt die Musik von Sorvina und ist geprägt von Bewegung, Erinnerung und Identität. Mit einem Morning Rave bringen SoSo.b2b die Hauptwiese am Sonntag schon früh in Schwung. Auf der Bühne am Drususstein wird es auch 2026 wieder eine Newcomer Stage geben. Am Montag bringt Gitarrist Henrik Freischlader authentischen Bluesrock mit Seele, Tiefe und handwerklicher Klasse auf die Mainzer Zitadelle.

    Natürlich darf auch bei diesem Festival die allseits beliebte Platzbespielung nicht fehlen. Mit dem Stück „Unter Bäumen“ zeigt antagon theaterAKTion am Pfingstsonntag, wie wir Fürsorge und Solidarität von den Beziehungsnetzen im Wald lernen können. In „Einsamkeiten“ setzt sich das Junge Theater Bremen ganz nah am Festivalthema mit unterschiedlichen Facetten der Einsamkeit aus dem Blickwinkel von Jugendlichen auseinander.

    Das Filmprogramm wird wie gewohnt am Freitag mit einem Stummfilm begonnen. Der Film „Menschen am Sonntag“ von 1930 wird musikalisch durch das Gramm Art Project untermalt. Zudem bereichern einige Initiativen wie Shorts on Wheels, FILMZ oder Mainz für Kino das Filmprogramm mit Beiträgen.

    Jens Neutag nimmt bei seinem Programm „allein – ein gruppenerlebnis.“ das Festivalpublikum mit auf eine kabarettistischen Reise zum inneren Ich. Unter dem Motto „Mitsingen!“ möchte der Kakadu Kneipenchor singfreudige Menschen zusammenbringen und dabei die Frage beantworten, wie Gemeinschaft klingt. Ob beim gemeinsamen Lachen, Singen, Quizzen oder Brettspielen, auf dem OPEN OHR Festival finden Besucher*innen viele Angebote, Gemeinschaft zu erleben und Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. Podiumsdiskussion und Workshops laden zudem zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Festivalthema ein.

    Das OPEN OHR Festival ist für seine familiäre Atmosphäre und ein rücksichtsvolles Publikum bekannt. Diese Werte sollen im neu konzipierten Awareness-Konzept noch klarer und sichtbarer transportiert werden. Das Awareness-Konzept soll gewährleisten, dass sich alle Festivalbesucher*innen sicher, respektiert und gehört fühlen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion oder Alter.


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  • Erste Programmhighlights für Pfingsten 2026

    Ein Festival für Nähe in distanzierten Zeiten

    Unter dem Titel „ALLEINSAM” widmet sich das OPEN OHR Festival dieses Jahr an Pfingsten den sozialen, politischen und gesundheitlichen Ursachen und Folgen von Einsamkeit. Die Freie Projektgruppe ist überzeugt, dass Einsamkeit kein privates Schicksal ist, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Schieflagen, politischer Unterlassungen und wachsender Ungleichheit. Genau deshalb soll das vermeintliche Tabuthema ins Scheinwerferlicht des 52. Festivals rücken. Die Freie Projektgruppe und das Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz laden vom 22. bis 25. Mai 2026 dazu ein, auf dem OPEN OHR Festival zusammenzukommen und die Mainzer Zitadelle zu einem Ort zu machen, an dem niemand mit seiner Einsamkeit allein gelassen wird.

    Ob bei Podiumsdiskussionen, Theaterstücken, Konzerten oder Workshops, auf dem OPEN OHR Festival 2026 soll es einen Raum für Austausch, politische Forderungen und persönliche Geschichten geben. Das Festival soll für das Thema Einsamkeit sensibilisieren, aber gleichzeitig auch als Begegnungsort und Gegenmittel fungieren. Dem diesjährigen Plakat, gestaltet von Jutta Pötter, sind bereits erste Programmhinweise zu entnehmen.

    Nationale und internationale Bands lassen auf dem OPEN OHR das Festivalpublikum zu einer feiernden Gemeinschaft werden. Dabei darf man auf folgende Programmpunkte gespannt sein:

    Die Chemnitzer Band POWER PLUSH bringt ihren träumerischen Indie-Pop auf die Hauptbühne. Eine weitere Anreise haben MOONDOGGY aus Kanada, die energiegeladenen Rock im Gepäck haben. ANNIE TAYLOR aus der Schweiz wird das Publikum mit einer Mischung aus Grunge, Alternative- und Indie-Rock begeistern. Richtig laut wird es auf der Mainzer Zitadelle mit der belgischen Punk-Band MARIA ISKARIOT.

    Offene Ohren lohnen sich auch bei KEROSIN95, TEEYA LAMÉE, RATHMANN, ALENNA ROSE, GOBLYNS und BLUSH ALWAYS.

    Aus dem Kabarettprogramm werden die Acts ANA LUCIA & FLORENTINE OSCHE sowie ABDUL KADER CHAHIN präsentiert.

    Im Bereich Theater darf sich das Publikum auf das THEATERLABOR BIELEFELD mit deren Stück „Murmeln im Kopf“ freuen.

    Darüber hinaus wird es in Kooperation mit Schwuguntia e.V. eine DRAG SHOW zu bestaunen geben. Schauspieler und Kabarettist FATIH ÇEVIKKOLLU bereichert das Festivalprogramm mit einem Gespräch zu seinem Buch „Kartonwand“. Der Verein GIRLS WALK CLUB MAINZ E. V. bietet mit einem „Speedfriending“ die Möglichkeit auf der Mainzer Zitadelle neue Freund*innen zu finden. Im Filmprogramm wird unter anderem mit einem STRICKKINO der NETTEN KNITTERS Raum für Begegnung geschaffen, und auch andere Initiativen stellen ihre Projekte oder Filme vor, die sich mit den verschiedensten Facetten von Einsamkeit auseinandersetzen.

    Herzstück des kulturpolitischen Festivals sind natürlich seine Podiumsveranstaltungen. Dort erwartet die Festivalbesuchenden verschiedene Diskussionen, Vorträge und Erfahrungsaustausch rund um das Thema Einsamkeit. Unter den vielen spannenden Podiumsteilnehmenden aus Politik, Wissenschaft und Praxis befindet sich beispielsweise Soziologin PROF. DR. HEIKE OHLBRECHT von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Das Festival bietet auch in der 52. Ausgabe ein facettenreiches Programm für jung und alt in seiner bekanntlich familiären OPEN OHR Atmosphäre. Dabei dürfen viele zusätzliche Programmpunkte als KINDER- & JUGENDPROGRAMM natürlich nicht fehlen. Die Gedanken der Freien Projektgruppe zum Festivalthema lassen sich im Thesenpapier nachlesen. Weitere Programmpunkte werden in Kürze über die Website (openohr.de) und die sozialen Netzwerke bekanntgegeben.


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  • OPEN OHR Festival widmet sich Pfingsten 2026 dem wachsenden Phänomen der Einsamkeit

    Die Freie Projektgruppe des OPEN OHR Festival blickt mit Sorge auf eine Entwicklung, die Millionen von Menschen betrifft und trotzdem oft unsichtbar bleibt: Einsamkeit. Aus diesem Grund verschreibt sich die 52. Ausgabe des OPEN OHR Festival ganz diesem Tabuthema und widmet sich unter dem Titel „ALLEINSAM” den sozialen, politischen und gesundheitlichen Ursachen und Folgen von Einsamkeit.

    „Einsamkeit ist zwar ein subjektives, aber zutiefst reales Gefühl und gleichzeitig eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Menschen leiden unter zu wenigen oder zu oberflächlichen sozialen Kontakten, während sie sich gleichzeitig nach Bindung sehnen. Und obwohl Einsamkeit krank machen kann, bleiben die Ursachen häufig unbenannt“, erklärt Projektgruppenmitglied Anne Wuttke. Die Freie Projektgruppe ist überzeugt, dass Einsamkeit kein privates Schicksal ist, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Schieflagen, politischer Unterlassungen und wachsender Ungleichheit. Höchste Zeit, das Thema ins Scheinwerferlicht des 52. Festivals zu rücken.

    Ein Festival für Nähe in distanzierten Zeiten

    Die Freie Projektgruppe und das Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz laden vom 22. bis 25. Mai 2026 dazu ein, auf dem OPEN OHR Festival zusammenzukommen und die Mainzer Zitadelle zu einem Ort zu machen, an dem niemand mit seiner Einsamkeit allein gelassen wird. Dort soll an Pfingsten ein Raum entstehen, in dem offen über Einsamkeit gesprochen werden kann. Das Festival stellt mit seinem vielfältigen Programm Fragen, die längst eine Antwort verdient haben: Was bedeutet Einsamkeit wirklich und warum wird sie immer noch tabuisiert? Wer trägt Verantwortung für die Bedingungen, unter denen Menschen selbst in belebten Städten das Gefühl haben, unsichtbar zu sein? Und was können wir gegen Einsamkeit tun? Die Haltung der Freien Projektgruppe zum Festivalthema lässt sich wie immer im Thesenpapier nachlesen.

    ALLEINSAM

    Obwohl die Bundesregierung bereits 2023 ein Strategiepapier gegen Einsamkeit vorgelegt hat, greift dieses nach Ansicht der Freien Projektgruppe immer noch viel zu kurz. Für Begegnungsmöglichkeiten muss heute zum Beispiel oft gezahlt werden und konsumfreie Orte sind rar. Einsamkeit entsteht verstärkt dort, wo die soziale Ungleichheit am größten ist. Zudem schafft die Leistungsgesellschaft Bedingungen, die soziale Isolation begünstigen. „Freundschaften und soziale Kontakte helfen besonders gut bei Stress auf der Arbeit. Blöd nur, wenn dafür im Arbeitsalltag kaum Zeit bleibt, denn tiefgehende emotionale Bindungen brauchen vor allem eines – Zeit“, erklärt Jannik Koppenhagen von der Projektgruppe.

    Einsamkeit gefährdet Gesundheit und Demokratie

    Gesundheitliche Folgen von Einsamkeit können sich in Form von Depressionen und Angststörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu körperlichem Stress ausdrücken. Für dauerhaft einsame Menschen berechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein um 9 bis 33 % erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. An den Folgen von Einsamkeit sterben laut WHO weltweit jährlich bis zu 871.000 Menschen. Doch Einsamkeit ist nicht nur ein medizinisch relevantes Thema, Einsamkeit kann sogar demokratische Strukturen schwächen. Denn Menschen, die sich isoliert fühlen, verlieren schneller an Vertrauen in politische Institutionen und sind anfälliger für populistische Botschaften. Das macht Einsamkeit auch zu einer Gefahr für die demokratische Kultur.

    Handeln statt hoffen!

    Ob bei Podiumsdiskussionen, Theaterstücken, Konzerten oder Workshops, auf dem OPEN OHR Festival 2026 soll es einen Raum für Austausch, politische Forderungen und persönliche Geschichten geben. Das Festival soll für das Thema Einsamkeit sensibilisieren, aber gleichzeitig auch als Begegnungsort und Gegenmittel fungieren. Julia Lippert von der Freien Projektgruppe betont: „Vielleicht kommt ihr allein auf die Zitadelle, aber ihr müsst nicht alleine bleiben. Beim 52. OPEN OHR setzen wir bewusst auf Begegnung: Mit Angeboten, die euch helfen, miteinander in Kontakt zu kommen und euch zu vernetzen.“

    Vorverkauf startet am 05.12.2025 – Jetzt neu: OPEN OHR SUPPORTER TICKETS

    Das OPEN OHR Festival führt für das kommende Festival die neue Ticketkategorie SUPPORTER TICKET ein. Besucher*innen haben damit die Möglichkeit, das Festival finanziell zu unterstützen und so direkt zum Erhalt des Festivals beizutragen – und gleichzeitig möglichen Preiserhöhungen in der Zukunft entgegenzuwirken. Nachdem das nicht-kommerzielle Kulturfestival aufgrund steigender Kosten im vergangenen Jahr gezwungen war, die Eintrittspreise anzuheben, konnte eine erneute Ticketpreiserhöhung in diesem Jahr abgewendet werden. SUPPORTER TICKETS können im Vorverkauf erworben werden und belaufen sich auf 79,10 € für die Dauerkarte (bzw. 120,90 € für die Dauerkarte mit Zeltplatz). Die Preise aller übrigen Tickets bleiben unverändert.

    Der Eintrittspreis für eine 4-tägige Dauerkarte für das 52. OPEN OHR Festival liegt im Vorverkauf bei 57,10 € inklusive Gebühren (ermäßigt 36,20 €), an der Tageskasse bei 63,00 € (ermäßigt 38,00 €). Eine Dauerkarte mit Zeltplatz (4 Tage) kostet 98,90 € (ermäßigt 75,80 €), an der Tageskasse 104,00 € (77,00 € ermäßigt).

    Tageskarten gibt es nur an der Tageskasse. Karten für Freitag, Samstag oder Sonntag kosten jeweils 36,00 € (ermäßigt 22,00 €). Die Tageskarte am Montag kostet 18,00 €. Mögliche Ermäßigungen können auf der Website (www.openohr.de) eingesehen werden. Hier ein Link zum Vorverkauf: openohr-ticketshop.reservix.de.

    Bändchen = Fahrkarte

    Kostenfreie und umweltfreundliche Anreise: Die Dauerkarten bzw. Eintrittsbändchen für das OPEN OHR Festival gelten als Fahrausweise gültig im Tarifgebiet 6500 und im RNN-Verbund in der 2. Klasse des öffentlichen Personennahverkehrs. Es gelten die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsverbundes.


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